E220
Schwefeldioxid
Ein gasförmiges Konservierungsmittel, das Bräunung und Mikrobenwachstum verhindert.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Konserviert Trockenobst (vor allem Aprikosen, Rosinen und Feigen), Wein, Bier, Apfelwein, Fruchtsäfte, Kartoffelprodukte, Essige, Essiggurken und einige verarbeitete Fleischprodukte. Verhindert zudem Oxidation in der Weinbereitung.
| Hinweise
Schwefeldioxid und Sulfite zählen zu den 14 in der EU und im Vereinigten Königreich verpflichtend zu deklarierenden Allergenen (über 10 mg/kg bzw. 10 mg/l). Vor allem Asthmatiker können schwere Reaktionen einschließlich Bronchospasmus erleiden. Wer eine bekannte Sulfit-Empfindlichkeit hat, sollte E220 bis E228 meiden.
| Wechselwirkungen
Die aktive Form in Lösung ist das Bisulfit-Ion (HSO3-), das an Aldehyde und Ketone bindet. Daher verhindern Sulfite einerseits Bräunung, andererseits zerstören sie über die Zeit Thiamin (Vitamin B1) in Lebensmitteln.
| Herkunft
Wird durch Verbrennen von elementarem Schwefel in Luft hergestellt oder fällt bei der Verhüttung sulfidischer Erze als Nebenprodukt an. Entsteht in geringen Mengen auch natürlich während der Gärung.
| Tagesdosis
Die JECFA hat einen ADI von 0,7 mg pro kg Körpergewicht pro Tag (ausgedrückt als SO2) festgelegt. Die EFSA-Neubewertung 2022 stellte fest, dass die Aufnahme bei einigen Verbrauchergruppen den ADI überschreiten kann.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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