E407
Carrageen
Ein Polysaccharid aus Rotalgen, zum Verdicken und Stabilisieren eingesetzt.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Verdickt, geliert und stabilisiert pflanzliche Milchersatzprodukte, Milchdesserts, Speiseeis, Aufschnitt, Säuglingsnahrung in einigen Regionen, Gelees, Soßen und Zahnpasta. Liefert bei geringer Konzentration eine cremige Textur.
| Hinweise
Lebensmittel-Carrageen wird von EFSA und FDA als sicher eingestuft. Eine Reihe von Tierversuchen legt nahe, dass es bei manchen Personen zu Darmentzündungen beitragen kann. Die stärksten Bedenken betreffen „abgebautes“ Carrageen (Poligeenan), das nicht für Lebensmittel zugelassen ist. Manche Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen berichten von Beschwerdebesserung beim Meiden.
| Wechselwirkungen
Bildet Gele in Gegenwart von Calcium- und Kaliumionen. Funktionell austauschbar mit anderen Hydrokolloiden wie Johannisbrotkernmehl (E410) und Xanthan (E415) in vielen Rezepturen.
| Herkunft
Wird aus Rotalgenarten (Chondrus crispus, Eucheuma cottonii, Kappaphycus alvarezii) extrahiert. Drei Haupttypen werden hergestellt: Kappa, Iota und Lambda, jeweils mit unterschiedlichem Gelierverhalten.
| Tagesdosis
Die JECFA legte 2014 vorläufig „ADI nicht festgelegt“ fest. Die EFSA-Neubewertung 2018 behielt den bisherigen Gruppen-ADI von 75 mg pro kg Körpergewicht pro Tag bei und forderte zusätzliche Daten für Säuglinge.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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