E415
Xanthan
Ein durch bakterielle Fermentation gewonnenes Polysaccharid, das verdickt und stabilisiert.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Verdickt Salatdressings, Soßen, Speiseeis, glutenfreie Brote und Backwaren sowie Zahnpasta. Ahmt die elastische Struktur nach, die Gluten liefert, und ist deshalb beim glutenfreien Backen so wichtig.
| Hinweise
Im Allgemeinen gut verträglich. Größere Mengen können Blähungen oder eine leicht abführende Wirkung hervorrufen. Sehr selten sind bei Neugeborenen schwere Verdauungskomplikationen dokumentiert; Xanthan sollte daher nicht zur Säuglingsnahrung hinzugefügt werden.
| Wechselwirkungen
Zeigt Synergien mit Guarkernmehl (E412) und Johannisbrotkernmehl (E410): Kombinationen ergeben stärkere Gele als jedes für sich. Stabil über einen weiten Bereich von pH, Temperatur und Salzgehalt.
| Herkunft
Wird durch Fermentation von Kohlenhydraten (meist Glukose oder Saccharose) mit dem Bakterium Xanthomonas campestris hergestellt. Das Fermentationssubstrat kann aus Mais, Weizen, Soja oder Milch stammen, was die EU-Vorschriften zur Kennzeichnung erfordern.
| Tagesdosis
Die JECFA vergab „ADI nicht festgelegt“, und die EFSA-Neubewertung 2017 bestätigte diesen Status. Der Einsatz in lebensmittelüblichen Mengen ist unbedenklich.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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