E621
Mononatriumglutamat (Glutamat)
Das Natriumsalz der Glutaminsäure, als Geschmacksverstärker mit Umami-Wirkung eingesetzt.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Verstärkt den herzhaften Geschmack in Instantnudeln, herzhaften Snacks, Tütensuppen, Brühwürfeln, verarbeitetem Fleisch, Fast Food, Fertiggerichten und vielen asiatischen Gewürzen und Saucen. Liefert Umami-Tiefe mit einem Bruchteil des Natriumgehalts von Kochsalz.
| Hinweise
EFSA, FDA und WHO halten Glutamat in normaler Ernährungsmenge für sicher. Einige Personen berichten vom „Glutamat-Symptomkomplex“ (Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Schwitzen), in kontrollierten Studien ließ sich das aber nur schwer reproduzieren.
| Wechselwirkungen
Glutaminsäure ist eine der 20 Standard-Aminosäuren und ein wichtiger Neurotransmitter des zentralen Nervensystems. Nahrungsglutamat wird im Darm schnell verstoffwechselt und erhöht den Blutspiegel nicht nennenswert.
| Herkunft
Wird durch bakterielle Fermentation hergestellt, meist mit Corynebacterium glutamicum auf einem Kohlenhydratsubstrat (oft Melasse oder Maniok). Glutaminsäure kommt natürlich in Tomaten, Parmesan, Pilzen und Seetang vor.
| Tagesdosis
Die EFSA legte 2017 einen Gruppen-ADI von 30 mg pro kg Körpergewicht pro Tag für Glutaminsäure und ihre Salze fest. Die ältere JECFA-Bewertung lautete „ADI nicht festgelegt“.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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