E951
Aspartam
Ein kalorienarmer künstlicher Süßstoff aus zwei Aminosäuren.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Süßt Diät-Limonaden, zuckerfreien Kaugummi, zuckerfreien Joghurt, kalorienreduzierte Desserts, Süßstofftabletten (z. B. Canderel, NutraSweet) und einige Medikamente. Etwa 200-mal süßer als Zucker.
| Hinweise
Menschen mit Phenylketonurie (PKU) müssen Aspartam meiden, da sie Phenylalanin nicht abbauen können. Entsprechende Produkte tragen in vielen Märkten den Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“. Die IARC der WHO stufte Aspartam 2023 als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ (Gruppe 2B) ein; die FAO/WHO-JECFA hielt im selben Jahr am bisherigen ADI fest.
| Wechselwirkungen
Zerfällt bei hohen Temperaturen (oberhalb von etwa 80 °C) und ist daher zum Backen nicht geeignet. Wird im Körper zu Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol abgebaut, die alle in deutlich größeren Mengen in vielen gewöhnlichen Lebensmitteln vorkommen.
| Herkunft
Synthetisch. Wird durch chemische Verknüpfung von Asparaginsäure und Phenylalanin (beides natürlich vorkommende Aminosäuren) zu einem methylierten Dipeptid hergestellt.
| Tagesdosis
EFSA-ADI: 40 mg pro kg Körpergewicht pro Tag. FDA-ADI: 50 mg pro kg. Die JECFA bestätigte 2023 erneut 40 mg pro kg.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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