E955
Sucralose
Ein hitzestabiler künstlicher Süßstoff, etwa 600-mal süßer als Zucker.
i Zusatzstoff-Details
| Verwendung
Süßt Diät-Limonaden, zuckerfreie Backwaren, kalorienreduzierte Desserts, Proteinpulver, Süßstofftabletten (z. B. Splenda) und viele „Light-“ oder „ohne Zuckerzusatz“-Produkte. Hitzestabil, weshalb es auch in Backwaren funktioniert, in denen Aspartam zerfallen würde.
| Hinweise
EFSA, FDA und WHO halten Sucralose in üblichen Aufnahmemengen für sicher. Neuere Forschung deutet darauf hin, dass beim Erhitzen über etwa 120 °C bedenkliche Spurenstoffe entstehen können; die EFSA-Neubewertung 2023 änderte den ADI nicht. Einige Studien berichten von Effekten auf die Darmflora bei häufigem Konsum; belastbare Langzeitdaten beim Menschen sind begrenzt.
| Wechselwirkungen
Wird größtenteils unverändert ausgeschieden (rund 85 % über den Stuhl, der Rest über den Urin), nur ein kleiner Teil wird vom Körper aufgenommen. Die chlorierte Struktur erklärt sowohl die hohe Süßkraft als auch die geringe Verdaulichkeit.
| Herkunft
Synthetisch. Wird durch Ersetzen von drei Hydroxylgruppen eines Saccharosemoleküls durch Chloratome in einem mehrstufigen chemischen Prozess hergestellt.
| Tagesdosis
EFSA-ADI: 15 mg pro kg Körpergewicht pro Tag. FDA-ADI: 5 mg pro kg, was der in den USA üblicherweise zitierte Wert ist.
Die Informationen stammen aus öffentlichen Quellen von Aufsichtsbehörden (EFSA, FDA, WHO) und dienen nur als Nachschlagewerk. Lies immer die Verpackung und konsultiere bei medizinischen Fragen Fachpersonal.
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